Über mich

copyright Yvonne Most

Während meines Studiums habe ich immer schon lieber praktisch gearbeitet: Ich bin mit auf Drehs gefahren, habe Equipment geschleppt und den Regisseur*innen über die Schultern geschaut, die Kameraleute beobachtet und im Schnitt Filme entstehen sehen. Das war’s! Das wollte ich auch machen. Eigene Geschichten erzählen. Ich habe eine Master Class für Dokumentarfilm besucht und konnte meinen ersten Kurzfilm realisieren.

Seitdem arbeite ich als Filmemacherin, freie Autorin und Übersetzerin für Leichte Sprache.

In meinen dokumentarischen Arbeiten will ich die Nähe zu Menschen finden, die als anders wahrgenommen werden. Und die daher häufig mit einem sozialen Stigma belastet sind: die geistig behinderte Mutter, das Transgender-Kind, das Mädchen mit Alopecia. Meist als Porträt angelegt und stets sehr beobachtend, sollen meine Filme über die Beschäftigung mit den Identitätskrisen der Protagonist*innen die bestehenden gesellschaftlichen Normen und Strukturen hinterfragen.

 

Anne Scheschonk studied Media Sciences and Cultural Anthropology with a focus on Visual Anthropology. She has worked as an editorial assistant and set manager for TV productions. In 2011 and 2018/19 she participated in a Master Classes for documentary film. Today, the mother of a 12-year-old is working as a filmmaker, author, and translator for plain language.

Her documentary works are about people who are perceived as being „different“ and often socially stigmatized because of that: the intellectually disabled mother, the transgender child. Sensitive portraits of individuals that are asking questions about identity and pointing out relevant issues of our times: inclusion, equality, transphobia.