Die denken alle, ich bin wie eine Rabenmutter…

Eine Langzeitdokumentation 2003-2013
Die denken alle, ich bin wie eine Rabenmutter
Vier Frauen, fünf Mädchen, zehn Jahre. Ein Film über das Muttersein mit einer „geistigen Behinderung“ – Widerspruch in sich?!

Seit April 2003 begleiten wir vier Frauen mit der Kamera, die in ihrer Kindheit als geistig behindert diagnostiziert wurden und die in ihrem Erwachsenenalter trotz häufiger zäher Widerstände ihres sozialen Umfeldes die Entscheidung fällten, eine Familie zu gründen und Mutter zu sein.

„Die denken alle, ich bin wie eine Rabenmutter…“ ist ein Zitat einer dieser Mütter, und es beschreibt sehr deutlich, wie die bloße Tatsache des Labels „geistige Behinderung“ auch heute noch die meisten Menschen dazu veranlasst, die Betroffenen vorschnell zu beurteilen und zu verurteilen. Vor allem wenn es darum geht, dass eine Frau mit Lernschwierigkeiten (so der politisch korrekte Begriff!) entscheidet, ein Kind zu bekommen…

Der Film, der sich derzeit in seinen letzten Produktionsschritten befindet, dokumentiert Ausschnitte aus dem Familienleben der vier Frauen, porträtiert sie und zeichnet den Verlauf ihrer Mutterschaften nach.

Die denken alle, ich bin wie eine Rabenmutter (in Produktion; vorauss. 
Fertigstellung 2015; ca. 90 min; Kamera: René Schröter, Carsten Waldbauer,
Daniel "Boone" König, Henry Mertens)

© Scheschonk 2015

 

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